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Download e-book for iPad: Königtum und Königsherrschaft im 10. und 11. Jahrhundert by Egon Boshof

Posted On April 20, 2018 at 10:17 pm by / Comments Off on Download e-book for iPad: Königtum und Königsherrschaft im 10. und 11. Jahrhundert by Egon Boshof

By Egon Boshof

Egon Boshof geht in seiner three. Auflage auf den kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsel in der mediävistischen Forschung ein, der das Bild der Ottonenzeit in den letzten beiden Jahrzehnten inhaltlich wie methodisch erheblich verändert hat. Die Literatur ist auf den neuesten Stand gebracht und ausführlich diskutiert.

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Egon Boshof geht in seiner three. Auflage auf den kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsel in der mediävistischen Forschung ein, der das Bild der Ottonenzeit in den letzten beiden Jahrzehnten inhaltlich wie methodisch erheblich verändert hat. Die Literatur ist auf den neuesten Stand gebracht und ausführlich diskutiert.

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Als die Sachsen die geforderte bedingungslose Kapitulation ablehnten, wurde eine militärische Auseinandersetzung unvermeidlich. Sie endete mit dem vollständigen Sieg des Königs und der Unterwerfung der Aufständischen auf Gnade und Ungnade im Oktober 1075 bei Spier. Dass Heinrich bei ihrer Bestrafung die von allen Seiten geforderte Milde nicht walten ließ, hat eine wirkliche Aussöhnung verhindert. Ende des Jahres konnte der Salier einen weiteren Erfolg erzielen: Am Weihnachtsfest verpflichteten sich die zu Goslar versammelten Großen eidlich, keinen anderen als seinen im Februar 1074 geborenen Sohn Konrad zu seinem Nachfolger zu wählen.

Der faktische Zuwachs an Macht und der materielle Nutzen dieses Erwerbs waren angesichts des weitgehenden Verlustes des burgundischen Königsgutes und der starken Stellung, in den südlichen Regionen der Unabhängigkeit des Hochadels gering. Die deutschen Könige standen immer wieder vor der Aufgabe, ihre Herrschaft zu realisieren; auch in Burgund bot sich dafür das Bündnis mit der Kirche an. Trotz aller Einschränkungen bleibt jedoch der eigentliche Wert der Angliederung des Königreiches unbestritten: In diesem Lande lagen die wichtigsten westlichen Alpenpässe; die Kontrolle über sie sicherte die Herrschaft in Italien, denn Frankreich war nun vom Zugang zur Apenninenhalbinsel abgeschnitten, und den italischen Großen war die Möglichkeit genommen, gegen die deutsche Herrschaft französische Hilfe zu mobilisieren, wie das noch 1024 geschehen war.

In den Außenbeziehungen des Reiches gestaltete sich das Verhältnis zum kapetingischen Frankreich spannungsfrei; gegenüber den östlichen Nachbarn gewann der Salier die Initiative zurück. Mieszko II. von Polen musste auf die von seinem Vater in iniuriam regis Chuonradi [W . 9] angenommene Königswürde verzichten; Elbslawen und Böhmen erkannten die Oberhoheit des Reiches an; die Heirat Heinrichs III. mit Knuts des Großen Tochter Gunhild stellte eine enge Verbindung zur aufsteigenden, freilich kurzlebigen dänisch-angelsächsischen Macht her.

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by Kevin
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