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Gegenpäpste. Ein unerwünschtes mittelalterliches Phänomen by Harald Müller, Brigitte Hotz PDF

Posted On April 21, 2018 at 1:25 am by / Comments Off on Gegenpäpste. Ein unerwünschtes mittelalterliches Phänomen by Harald Müller, Brigitte Hotz PDF

By Harald Müller, Brigitte Hotz

"Gegenpäpste"¿ durchziehen die Kirchengeschichte von der Spätantike bis zum Ende des Mittelalters. Dabei ist der mehrdeutige Begriff zugleich zeitgenössisches Stigma und Urteil "ex post". Er schließt die so Bezeichneten aus der historischen Reihe der Nachfolger Petri aus und raubt ihnen plakativ jede Legitimation. Der Band unternimmt erstmals den Versuch, die teils hartnäckig geführten Konkurrenzkämpfe um das römische Bischofsamt systematisch zu beleuchten: Kommunikations-, Handlungs- und Legitimationsstrategien der Protagonisten sowie die Wahrnehmungsmuster der Zeitgenossen stehen im Mittelpunkt. In dieser Perspektive bilden die "Gegenpäpste" gleichsam Prüfsteine, an denen Reichweite und Fragilität des universalen Autoritäts­anspruchs des mittelalterlichen Papsttums sichtbar werden.

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Knapp drei Jahrzehnte später Calixt III. nach des90 Gesta Friderici I. imperatoris (wie Anm.  350. Vgl. Borgolte, Petrusnachfolge (wie Anm.  174. In den Katakomben von St. Peter findet man heute keinen Hinweis auf sein Grab. 91 Vgl. Borgolte, Petrusnachfolge (wie Anm.  240; zur Ausbildung einer avignonesischen Grabtradition und zu den Gegenpäpsten des 15.  250–252, 261–263. 92 La Chronique de Morigny (1095–1152), ed.  72. Vgl. Bernhard von Clairvaux, Sämtliche Werke lateinisch/deutsch, ed. Gerhard B.

62. Brought to you by | New York University Elmer Holmes Bobst Library Authenticated Download Date | 10/9/14 12:44 AM Gegenpäpste 37 an die sogenannte „Häresie des Ungehorsams“ zur Waffe machte. Mit dem stärker werdenden Primat des römischen Bischofs ging eine Dogmatisierung römischer Entscheidungen einher, die immer weniger auf den Bereich der christlichen Lehre beschränkt blieb. Der Papst verkörperte und sicherte die Einheit der Kirche. Gregors VII. Leitsatz aus dem Dictatus papae, dass katholisch nur sei, wer mit der römischen Kirche übereinstimme, bringt dies auf den Punkt.

Der antipapa-Begriff scheint in seiner konkreten historischen Genese wie in seiner Signifikanz deutlich auf die Sphäre der ausgeprägten Schismen zu verweisen. B. als schismatiarcha (Bernhard, ed. Winkler, [wie Anm.  866). Vgl. , ed. Migne, PL 179, Sp. 696–702 Nr. V–XII ( JL 8374–8383), in der die Parteigänger Innozenz’ II. ihrerseits mit Vorwürfen in der genannten Form und Bandbreite (falsi fratres, pseudofratres, pseudoepiscopi, Beelzebub) belegt werden. 48 Altare contra altare erigere tentat, confundere fasque nefasque non confunditur.

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by Thomas
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