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Download PDF by Jacques Picard: Die Schweiz und die Juden 1933-1945: Schweizerischer

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By Jacques Picard

ISBN-10: 3905311224

ISBN-13: 9783905311228

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Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit schienen zugleich Eigenschaften der nationalistischen und chauvinistischen Emotionen zu sein, die keine Zurücknahme der Emanzipation der Juden erlaubten. Dass Frankreich der Entstehungsort jenes biologistischen Antisemitismus war, in welchem Graf Artbur de Gobineau und Edouard Drumont die Rassenlehre zum Schlüssel der Geschichte erklärten, weist auf diesen heftig ausgetragenen Kampf um emanzipatorische und nationalistische Werte hin. Damit kommt einerseits der binnenmässige Ursprung des Rassismus in Frankreich in den Blick, der dort als Mode heftig umstritten war.

Mit dem Wechsel von der vorbürgerlichen zur bürgerlichen Gesellschaft änderte auch die Judenfeindschaft ihr Gesicht. Die antisemitische «Judenfrage», wie sie von den Gegnern der Judenemanzipation erst nach deren Verwirklichung herbeigeredet wurde, war vor allem Ausdruck eines ökonomisch-politischen Krisenbewusstseins. Als innenpolitische Waffe diente sie den antiliberalen Kräften zur Ableitung des eigenen Unbehagensam Wandel der industriegesellschaftlichen Strukturen und den damit einhergehenden kulturellen Umwertungen.

Rusch, der 1923 eine eigene Serie Über die Judengefahr geschrieben und sie in einem Sonderdruck publiziert hatte, soll sich unter dem Einfluss von Loosli aus der antisemitischen Befangenheit gelöst haben. Rusch verknüpfte in seiner antisemitischen Phase die bekannten Vorurteile des religiösen Antijudaismus, insbesondere der katholischen Spielart, mit Elementen des sozialen und politischen Antisemitismus. 58 Zu dieser Verknüpfung eignete sich der Konspirationsmythos natürlich in besonderer Weise.

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Die Schweiz und die Juden 1933-1945: Schweizerischer Antisemitismus, jüdische Abwehr und internationale Migrations- und Flüchtlingspolitik by Jacques Picard


by George
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